Ich schreibe das gerade aus Kalifornien. Ein paar Wochen unterwegs — aber die Arbeit an der Plattform läuft weiter. Hier ist, was zuletzt dazugekommen ist.
Eure Anfragen sind zu wertvoll für ein volles Postfach
Ihr habt mir immer wieder dasselbe erzählt: Da war eine Anfrage — und sie ist untergegangen. Nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil an einem Tag mit Stallarbeit, Kindern und Turniervorbereitung ein Postfach eben ein Postfach ist.
Am gewohnten Weg ändert sich dabei nichts: Jede Anfrage erreicht euch weiterhin sofort und direkt — per E-Mail, und per WhatsApp, wenn ihr es hinterlegt habt. Neu ist das Netz darunter: Jede Anfrage wird zusätzlich in eurem Anfragen-Fach unter „Meine Inserate“ gespeichert — wer geschrieben hat, zu welchem Pferd, mit welcher Nachricht. Geht im Postfach mal etwas unter, liegt sie dort trotzdem sicher.
Eine Sache habe ich dabei bewusst umständlicher gebaut, als sie sein müsste: Die Anfrage wird zuerst gespeichert und danach die Benachrichtigung verschickt. Sollte beim Mailversand etwas klemmen, liegt eure Anfrage trotzdem sicher in eurem Fach. Bequemer wäre es andersherum. Aber euer Interessent hat sich Mühe gegeben, diese Nachricht zu schreiben — die darf nicht an einem Serverfehler scheitern.
Damit eure Pferde besser aussehen
Die Pferdekarten sind neu gebaut — das, was ein Interessent von eurem Pferd zuerst sieht. Euer Foto bekommt jetzt deutlich mehr Platz, der Name steht in der Schrift der Seite statt in Großbuchstaben, und die ganze Karte ist anklickbar. Vorher reagierte nur ein kleiner Knopf: Wer aufs Foto eures Pferdes getippt hat, bei dem passierte schlicht nichts.
Dazu drei Kleinigkeiten, die längst hätten stimmen müssen:
- Preise auf Deutsch. 12.500 € statt €12,500 — bei uns ist das Komma die Nachkommastelle, und genau da stockt man beim Lesen.
- Stute, Wallach, Hengst statt Mare, Gelding, Stallion. Wer eine Stute sucht, tippt „Stute“.
- Lesbarere Beschriftungen. Die kleinen Texte waren zu hell. Wer draußen am Stall in der Sonne aufs Handy schaut, merkt den Unterschied sofort.
Fast 10.000 Mal habt ihr jemanden hergebracht
In den letzten 90 Tagen sind über die Google-Suche knapp 10.000 Besucher auf Dream Quarters gekommen — und es werden stetig mehr.
Das ist nicht mein Verdienst. Suchmaschinen zeigen das, was Menschen wirklich suchen, und gefunden werden hier eure Pferde, eure Beschreibungen, eure Fotos. Jeder dieser Klicks ist jemand, der ein Pferd gesucht — und eines von euch gefunden hat. Dafür ein ehrliches Dankeschön.
37 neue Pferde in dreißig Tagen
Im letzten Monat habt ihr 37 Pferde neu eingestellt — vom Fohlen bis zum fertig ausgebildeten Reiningpferd, aus Deutschland, Österreich, Italien und darüber hinaus. Jedes einzelne davon macht diesen Platz für alle anderen wertvoller.
Und weiter?
Als Nächstes sind die Züchterprofile dran: mehr Raum für eure Geschichte, nicht nur für eure Pferde. Wenn euch etwas fehlt oder etwas nervt — schreibt mir. Die besten Ideen der letzten Monate kamen ausnahmslos aus solchen Mails, nicht aus meinem Kopf.
Herzliche Grüße von der anderen Seite des Atlantiks,
Simon